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Scheck einlösen - Scheck einreichen bei online Bank


Schecks einlösen - die wichtigsten Informationen in der Übersicht

Auch wenn die Ausstellung von Schecks in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist, werden Schecks mitunter von einigen Unternehmen verwendet, um beispielsweise Kunden gewisse Geldbeträge zukommen zu lassen.

Im folgenden Artikel wird erklärt, was ein Scheck ist, welche verschiedenen Formen eines Schecks es gibt, wie man einen Scheck einlöst und was sonst noch zu beachten ist.

 

Verrechnungsschecks, Orderschecks, Barschecks einlösen - So geht es!

Schneller zum Gesuchten!

Was ist ein Scheck?

Wenn eine Person einer anderen Person einen bestimmten Geldbetrag schuldet, kann diese Schuld z.B. durch eine Barzahlung, eine Überweisung oder mittels eines Schecks beglichen werden. Bei einem Scheck handelt es sich um ein spezielles Dokument, mit dem der Aussteller seiner Bank die Anweisung gibt, den auf dem Scheck genannten Betrag an einen bestimmten Empfänger auszuzahlen bzw. auf dessen Girokonto gutzuschreiben. Hier gilt es zwischen den drei gängigsten Scheckarten zu unterscheiden: Verrechnungsscheck, Orderscheck und Barscheck.

Welche unterschiedlichen Scheckarten sind geläufig?

Verrechnungsscheck

Die häufigste Form eines Schecks ist der Verrechnungsscheck. Er ist durch den Schriftzug "nur zur Verrechnung" gekennzeichnet. Im Gegensatz zu einem Barscheck kann und darf der Verrechnungscheck nicht bar ausgezahlt werden, sondern wird dem Girokonto gut geschrieben. Den Verrechnungsscheck legt man bei der eigenen Bank vor und erhält zunächst einmal eine Scheckgutschrift unter Vorbehalt auf sein Konto. Dieser Vermerk bleibt solange bestehen bis die eigene Bank den Scheckbetrag bei der Bank des Ausstellers angefordert und bestätigt bekommen hat. Eine Bestätigung kann ausbleiben, wenn das Konto des Ausstellers beispielsweise nicht ausreichend gedeckt ist oder der Scheck gesperrt wurde.

Barscheck

Barscheck sind Schecks, die man sich direkt gegen Bargeld auszahlen lassen kann. Dies ist jedoch nur bei der Bank des Scheckausstellers möglich, da nur diese Bank Einsicht auf das Konto hat und überprüfen kann, ob ausreichend Guthaben auf Girokonto vorhanden ist, oder ob möglicherweise eine Schecksperre vorliegt. Bei einem Barscheck ist jedoch auch die Möglichkeit gegeben ihn bei seiner eigenen Bank einzureichen. Die Gutschrift erfolgt dann wie bei einem Verrechnungsscheck, in dem die Bank eine Gutschrift auf dem jeweiligen Konto veranlasst.

Orderscheck

Ein Orderscheck ist dem Verrechnungsscheck sehr ähnlich und ist dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Formularzeile versehen ist, in der der Name des Begünstigten vermerkt ist. Zudem ist er mit einem auffälligen roten Schriftzug "Orderscheck" versehen.

Wichtig ist zu wissen, dass der Scheck nur durch ein sogenanntes Indossament (Begebungsvermerk bzw. Unterschrift auf der Rückseite) auf andere Personen übertragbar ist. Diese im Indossament vermerkte Person gilt als der Begünstigte und nur dieser kann den Scheck einlösen. Zudem muss der Orderscheck unterschrieben sein. Andernfalls wird der Scheck von der Bank nicht akzeptiert und kann infolgedessen nicht gutgeschrieben werden.

Aufgrund dieser Personalisierung sind Orderschecks insbesondere für den Versand per Post geeignet und finden demnach hier die häufigste Anwendung.

Gültigkeiten und Fristen bei Schecks

Für Schecks, die in Deutschland ausgestellt wurden besteht eine Vorlagefrist von 8 Tagen. In der Regel sind die Banken hier sehr kulant und man kann auch nach Ablauf der Frist die Schecks problemlos einlösen. Längere Fristen für die Einreichung liegen bei Ausstellung des Schecks im Ausland vor. Bei Schecks, die im europäischen Ausland ausgestellt wurden beträgt die Frist 20 Tage, bei internationalen Schecks besteht eine Gültigkeit von 70 Tagen.

Dennoch haben diese Fristen im normalen Geschäftsverkehr keine große Bedeutung. Banken versuchen üblicherweise auch ältere Schecks dem Kundenkonto gutzuschreiben. Die Bank des Scheckausstellers kann abgelaufene Schecks ablehnen, tut dies üblicherweise aber nicht.

Wie löse ich einen Verrechnungsscheck ein?

Der Verrechnungsscheck ist die häufigste Form eines Schecks. Im Folgenden wird die Frage geklärt, wie man einen Scheck einlöst und welche Unterschiede beim Einlösen von Schecks bei Filialbanken und Direktbanken auftreten.

Verrechnungsscheck einlösen bei Filialbanken

Für Verrechnungsschecks gilt, dass sie nur von Banken eingelöst werden können, bei denen man auch ein Girokonto hat. Filialbankkunden suchen dafür eine Zweigstelle ihrer Bank auf und füllen dort das Formular für die Scheckeinreichung aus. Die benötigten Angaben (z.B. Konto­nummer des Scheck­ausstel­lers) finden sich auf der Vorderseite des Schecks am unteren Rand

Bei aufkommenden Fragen stehen einem die Bankberater gerne zur Seite, die gegebenenfalls auch das Ausfüllen des Formulars für die Scheckeinreichung übernehmen. Das Einlösen inländischer Schecks ist bei (so gut wie allen) Banken kostenfrei.

Verrechnungsscheck einlösen bei Direktbanken

Als Kunde einer Direktbank steht einem keine Filiale zur Verfügung bei der man Verrechnungsschecks einlösen kann. Die Einlösung eines Schecks erfolgt daher über den Postweg. Hierzu kann man bei der jeweiligen Bank das Scheckeinreichformular herunterladen oder es bei der Bank per Post anfordern. Dies ist jedoch nicht zwingend notwendig. Im Regelfall reicht es aus, den Scheck per Post an die Bank zu schicken, mit einem formlosen Vermerk, auf welches Konto der Geldbetrag überwiesen werden soll. Allerdings nehmen nicht alle Banken Schecks an. Die Fidor Bank oder auch number26 lösen z.B. Schecks nicht ein.

Die Einlösung des Schecks ist ebenso wie bei den Filialbanken kostenlos, jedoch muss man das Porto für den Versand einberechnen.

Im Regelfall reicht dafür ein einfacher Versand aus. Beim Verschwinden eines Schecks kann der Aussteller bei der Bank eine Schecksperre veranlassen. Für den Fall, dass ein Verrechnungsscheck dennoch unrechtmäßig eingelöst wird, ist es Banken möglich zu überprüfen, auf welchem Konto der Scheck gutgeschrieben wurde, um anschließend rechtliche Schritte zu veranlassen. In Betracht der Kosten für ein Einschreiben und dem überschaubaren Risiko wird der Versand per Einschreiben erst bei größeren Scheckbeträgen empfohlen.

Bei meiner Bank kann ich keine Schecks einlösen - was nun?

Einige Banken nehmen keine Schecks von Kunden entgegen. Der Service der Scheckeinlösung und Gutschrift auf dem Konto wird also nicht von allen Banken und Sparkassen angeboten. Die Fidor Bank gehört zu den Banken die diesen Service ihren Kunden leider nicht anbieten. Wessen Bank keine Schecks annimmt oder kein eigenes Konto hat (zumindest Guthabenkonto bei Schufa Problemen versuchen), hat nur die Möglichkeit den Scheck auf das Konto eines Freundes oder Familienangehörigen einzahlen zu lassen. Ansonsten müsste ein Konto bei einer Bank eröffnet werden, die Schecks von ihren Kunden annimmt.

Wann wird das Geld auf meinem Konto gutgeschrieben?

Nach Einreichung des Schecks dauert es meistens ein paar Tage, bis der Betrag auf dem Konto eingegangen ist. Bei Schecks aus dem Ausland können unter Umständen sogar bis zu zwei Wochen vergehen. Genaue Fristen lassen sich nicht angeben, da die Bearbeitungszeit nicht nur von der eigenen Bank, sondern auch von der Bank des Scheckausstellers abhängt. Die eigene Bank schreibt einen eingelösten Scheck zuerst unter dem Zusatz e.V. (Eingang Vorbehalten) dem Konto gut. Erst nachdem die Bank des Scheckausstellers den geforderten Betrag an die eigene Bank übermittelt hat, wird der Eingang bestätigt und das Kürzel e.V. entfernt.

 

Scheck einlösen bei Direktbanken - Scheckeinreichformulare

Das Einlösen von Scheck ist online nicht möglich. Jedoch kann man die Schecks per Post an die jeweilige Direktbank senden. Hierfür bieten viele Direktbanken Scheckeinreichformulare an. Diese finden Sie in der untenstehenden Liste. Generell ist es immer möglich den Scheck mit einem formlosen Schreiben und der Kontonummer, auf die die Gutschrift erfolgen soll, an die Direktbank zu senden.

Wichtig: Verrechnungsschecks können nur bei Banken eingelöst werden, bei denen man auch ein Konto besitzt. Orderschecks müssen unterschrieben werden! Am besten schreibt man seine eigene Bankverbindung zusätzlich auf die Rückseite des Schecks. Sollten das Formular und der Scheck versehentlich getrennt werden, finden die Bankmitarbeiter die Angaben immerhin direkt auf dem Scheck wieder.

 

Scheck einlösen bei der Consorsbank


Formular Scheck einreichen


 

 

Scheck einlösen bei der DKB

Formular Scheck einreichen


 

Scheck einlösen bei der comdirect

Formular Scheck einreichen


 

 

Scheck einlösen bei der Fidor Bank

 

Bei der Fidor Bank ist es derzeit nicht möglich Schecks einzureichen. Als Alternative können Freunde oder Familie den Scheck bei ihrer Bank einreichen und dann anschließend das Geld auf das Konto der Fidor Bank überweisen.


 

Scheck einlösen bei der ING DiBa

Die ING DiBa bietet keine Scheckeinreichformulare an. Hier reicht es aus, oben rechts auf die Vorderseite des Schecks die Nummer des eigenen Girokontos bei der ING DiBa zu schreiben, auf dem das Geld gutgeschrieben werden soll. Der Scheck kann dann in einem Briefumschlag an die ING-DiBa unter der Adresse:

ING-DiBa, 60628 Frankfurt am Main

gesendet werden.


 

Scheck einlösen bei der Netbank

Formular Scheck einreichen


 

Scheck einlösen bei der Norisbank

Die norisbank bietet keine Scheckeinreichformulare an. Schreiben Sie oben rechts auf die Vorderseite des Schecks die Nummer des eigenen Girokontos bei der norisbank, auf dem das Geld gutgeschrieben werden soll, und senden Sie diesen dann in einem Briefumschlag per Post an die Netbank:

norisbank GmbH 10910 Berlin.

Wichtig: Auslandsschecks oder Schecks in einer Fremdwährung können nicht zur Gutschrift eingereicht werden.


 

Scheck einlösen bei der Volkswagenbank

 Formular Scheck einreichen


 

 

Scheck einlösen bei der Wüstenrot direct

Formular Scheck einreichen


 

 

Scheck einlösen bei der 1822direkt

Die 1822direkt bietet ebenfalls keine vorgefertigten Formulare an. Tragen Sie Ihren Namen und Ihre IBAN auf dem Scheck ein und unterschreiben Sie auf der Rückseite und senden Sie diesen in einem Briefumschlag an folgende Adresse:

1822direkt, 60608 Frankfurt.

 

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