1822direkt

Die Direktbank 1822direkt ist ein Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse. Die Direktbank bietet Tagesgeld-, Giro- und Depotkonten an.

Das Depotkonto wird kostenfrei geführt, wenn mindestens ein Order im Quartal aufgegeben wird oder wenn Wertpapiere im Depot liegen, wobei die Anzahl und der Gegenwert egal sind.

In diesem Beitrag untersuchen wir die Konditionen des Depotkontos und zeigen, wie hoch die Kosten beim Kauf von Aktien und anderen Wertpapieren sind.

 

Transaktionen

 

Gebühren für den (Ver)Kauf von Wertpapieren

5€ – Zuschlag nur bei Orderaufgabe per Telefon

(+ Briefzuschlag)

8€ – Zuschlag nur bei Orderaufgabe per Brief oder Fax

 

Vergünstigter Handel

 

Vergünstigter Handel

50%Rabatt auf Basisprovision in den ersten 6 Monaten

10% Rabatt auf variables Entgelt ab 50 Transaktionen im Vorhalbjahr. Handel ab 8,90€ zzgl. Fremdkosten möglich

20% Rabatt auf variables Entgelt ab 75 Transaktionen im Vorhalbjahr. Handel ab 7,90€ zzgl. Fremdkosten möglich

 

Sparpläne

 

Sparpläne

 

Sonstiges

 

Sonstiges

1. Konditionen:  2. Sparpläne:  3. Sonstiges:

Die Direktbank 1822direkt gehört als Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse zum Sparkassen- und Giroverband. Das angebotene Wertpapierdepot wird kostenlos geführt, wenn Wertapiere (Gegenwert und Anzahl egal) im Depot verwahrt werden. Wer also einmalig Aktien kauft und im Depot liegen lässt, der zahlt bei 1822direkt keine Depotgebühren.

Die Bank bietet Kunden in den ersten 6 Monaten nach der Depoteröffnung vergünstigte Konditionen an. Auf den vergünstigten Kauf von Wertpapieren gehen wir weiter unten ein. Zuerst wollen wir zeigen, wie hoch die Ordergebühren üblicherweise sind.

Wie hoch sind die Gebühren beim Kauf bzw. Verkauf von Aktien

Weiter unten kommen wir zum Neukundenangebot und Vieltraderrabatten. In diesem Abschnitt wollen wir an einer Beispielrechnung zeigen, was man für den Kauf von Aktien (z.B. BMW) über 2.000€ über das elektronische Handelssystem Xetra zahlt:

= 9,95€ + fremde Kosten, Gebühren und Spesen

Die 4,95€ Basisprovision und das variable Entgelt in Höhe von 0,25% finden sich bei sehr vielen Direktbanken. Andere Direktbanken nehmen jedoch in vielen Fällen einen festen Preis für den Handelsplatz und belasten dafür dem Kunden keine Fremdgebühren. Die DAB Bank verlangt z.B. 1,50€ Handelsplatzgebühr bei Trades über Xetra. 1822direkt nimmt keinen Pauschalpreis, sondern leitet die Börsengebühren, fremde Kosten wie z.B. Maklercourtage und Spesen direkt an den Kunden weiter. Im Endeffekt zahlt der Kunde in etwa das Gleiche, allerdings weiß man bei den anderen Banken bereits vorher genau, was an Kosten und Gebühren je Trade verlangt werden.

Günstiger Traden in den ersten sechs Monaten und Vieltraderrabatt

Depot Neukunden von 1822direkt erhalten in den ersten sechs Monaten 50% Rabatt auf die Ordergebühren. Statt ab 9,90€ + Fremdkosten kann man bereits Aktien und andere Wertpapiere ab 4,95€ (+ eventuelle Fremdkosten) handeln.

Vieltrader können ihre Orders günstiger aufgeben. Entscheidend ist die Anzahl an Trades im Vorhalbjahr. Ab 50 Transaktionen im Vorhalbjahr erhalten Kunden 10% Rabatt auf die Orderprovison. Statt für 9,90€ können Wertpapiere bereits für 8,90€ gehandelt werden. Wer im Vorhalbjahr auf über 75 Transaktionen gekommen ist, der erhält sogar 20% Rabatt, wodurch der Mindestpreis je Order auf 7,90€ sinkt.

Inztwischen auch kostenlos Sparpläne

Viele Direktbanken bieten reduzierte Ausgabeaufschläge bei Fonds an. Die comdirect bietet sogar zahlreiche kostenlose ETF Sparpläne an. Für den Erwerb bestimmter ETFs im Rahmen eines Sparplanes fallen dort keine Kosten an.

Bisher verlangte 1822direkt 2,95€ je Ausführung eines Sparplans. In Zusammenarbeit mit comstage (Tochterunternehmen der Commerzbank) kann man zumindest 24 Monate lang kostenlos in einige comstage ETF Sparpläne investieren. Erst nach Ablauf der 24 Monate müsste man, wenn man den Sparplan weiterlaufen lassen würde, 2,95€ je Ausführung zahlen.

Fazit:

Das Depotkonto wird ohne eine feste Gebühr angeboten, wenn man mindestens eine Order im Quartal aufgiebt oder Wertpapiere im Depot verwahrt werden. Das Depot eignet sich daher zum gelegentlichen Handeln von Wertpapieren und zum Verwahren eben dieser.

Die Ordergebühren bei 1822direkt unterscheiden sich nicht besonders stark von denen der meisten Direktbanken. Bis vor kurzem bot die Tochter der Frankfurter Sparkasse keine besonderen Rabatte oder Angebote mit Ausnahme der Vieltraderrabatte. Inzwischen bietet 1822 zumindest im Sparbereich ein gutes Angebot: 24 Monate lang können comstage ETF Sparpläne kostenfrei ausgeführt werden.

Wer lieber ab und zu gezielt in Wertpapiere investiert als sich auf einen Sparplan zu verlassen, sollte sich das onvista Depot ansehen. Aufgrund der Möglichkeit monatlich Freebuys für ungenutzte Liquidität zu erhalten, lassen sich Wertpapiere kostenlos kaufen. Nur beim Verkauf würden Transaktionsgebühren anfallen.

1822direkt Depot

1822direkt Depot – die wichtigsten Konditionen

Bewertung des Wertpapierdepots von 1822direkt

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Vor- und Nachteile des Brokers zusammengefasst

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  • Gehört zur Frankfurter Sparkasse
  • Reduzierung des Ausgabeaufschlags bei vielen Fonds bis zu 100%
  • Prämie zur Depoteröffnung
  • Kostenloses Depot bzw. Bedingungen für die Befreiung von der Depotgebühr leicht zu erfüllen (+++)
  • 6 Monate reduzierte Ordergebühren (++)
  • Kaum interessante Partnerangebote oder Möglichkeiten günstiger zu Handeln (außer die Vieltraderrabatte) (-)
  • Vieltraderrabatte bereits ab 50 Transaktionen im vorherigen Halbjahr (++)
  • Kostenlose comstage ETF Sparpläne zumindest für 24 Monate  (++)
  • Sehr hohe Kosten beim Handel an ausländischen Börsen (-)
  • Fremdgebühren werden dem Kunden belastet (+/-)
    • Keine Kommentare gefunden
    1. Kostenloses Depotkonto (wenn Wertpaiere verwahrt werden). In den ersten sechs Monaten sehr günstig handeln. Danach für Direktbanken „normale Konditionen“. Hohe Ordergebühren bei Auslandsbörsen.
    2. Rabatte bei vielen Fondssparplänen. Inzwischen kostenlose ETF-Sparpläne von Comstage (gehört zu Commerzbank) für 24 Monate.
    3. Leicht zu erhaltendes Startguthaben zum Depot in Höhe von 100€ (2 Wertpapierkäufe).
    1. 4,95€ Basisprovision
    2. + 5€ variables Entgelt (0,25% vom Kaufpreis -> 0,25% von 2.000€ = 5€)
    3. + ? Fremdgebühren und Spesen teilweise unterschiedlich je nach Börsenplatz werden dem Kunden in Rechnung gestellt
    4. + 0€ bei online Auftragserteilung (5€ per Telefon)
    1822direkt Aktiv Depot
     
     Bewertung: 3+
      
    Depotanbieter
    Depotgebühr2,50€ –  Kostenlose Depotführung ab einer Order im Quartal oder wenn Wertpapiere im Depot sind
    Limits0€ – Das Setzen, Ändern oder Streichen von Limits ist kostenlos
    WertpapierkreditNein – Wird nicht angeboten
    AuslandbörsenJa
    Basisprovision
    4,95€
    + variables Entgelt
    0,25% – Bezogen auf den Kaufwert. Min 4,95€ und max 54,95€
    + Handelsplatz
    Je nach Börsenplatz – 1822direkt belastet die Fremdgebühren und Spesen dem Kunden
    (Basisprovision Ausland)         
    49,95€ zzgl. 0,25% variables Entgelt (min 5€)
    (+ Telefonzuschlag)
    reduzierte Basisprovision
    Aktivtrader-Rabatt
    ETF Sparplan
    2,95€ – Je Ausführung
    Fonds Sparplan
    Agio – Bei Fondssparplänen fällt der übliche Ausgabaufschlag (unterschiedlich je nach Fonds) an
    Zertifikate Sparplan
    2,95€ – Je Ausführung
    Sparratenab 50€ – Prozentuale Dynamisierung möglich
    Prämie / Startguthaben100€ – Aktivierungsprämie, wenn bis zum 30.04.2016 Depot eröffnet wird und mindestens 2 Wertpapierkäufe bis 31.07.2016 über je min 500€ getätigt werden
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