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flatex Depot

Das Depot von flatex Online Broker

Flatex DepotFlatex war einer der ersten Discountbroker in Deutschland, der durch günstige Ordergebühren inzwischen weit über 100.000 Kunden von der Depoteröffnung überzeugen konnte.

Das Flatex Depot wird offiziell ohne Depotgebühr angeboten, allerdings wurde 2020 ein Verwahrentgelt in Höhe von 0,1% auf den Depotwert eingeführt, was nur eine andere Wortwahl für Depotgebühr ist. Die Ordergebühren steigen bei Flatex nicht mit dem Ordervolumen, sondern bleiben konstant auf einem günstigen Niveau, weshalb das Depot für Trader weiterhin empfehlenswert bleibt.

Bei größeren Ordervolumen sorgt die Flatfee für weiterhin günstige Orderkosten. Bei den meisten anderen Anbietern steigen dagegen die Gebühren proportional zur Ordergröße.

Wer das Depot aktuell eröffnet, zahlt je Order 6 Monate langnur 3,80€!

 

Flatex Wertpapierdepot - die wichtigsten Daten

Girokonto Empfehlung Bewertung: 2
Konto eröffnen
   
Depotanbieter
Depotgebühr 0€ - Kostenlose Depotführung (allerdings Verwahrentgelt von 0,1% auf Depotwert)
Limits 0€ - Das Setzen, Ändern oder Streichen von Limits ist online kostenlos
Wertpapierkredit 3,9% - Zinssatz. Max Höhe des Kredites richtet sich nach den Beleihungswerten der verwahrten Wertpapiere
Auslandsbörsen Ja - Kauf und Verkauf von Aktien an ausländischen Börsenplätzen möglich

 

Transaktionen

 

Gebühren für den (Ver)Kauf von Wertpapieren

Provisionssatz

5,90€ - gilt für Pakettbörsen in Deutschland und Xetra (Bzw. 6 Monate nur 3,80€ für Neukunden bei Eröffnung bis 03.01.2020)

+ Fremdspesen
abh. vom Handelsplatz und Ordervolumen - z.B. Xetra ab ca. 2€; Börse Frankfurt ab 0,93€ (weitere Informationen)
(Außerbörslicher Handel) 5,90€ - Provisionssatz zzgl. eventueller Fremdspesen (außerbörslich, also Handel über Tradegate, Lang und Schwarz u.a.)
(Auslandsbörsen)

ab 15,90€ - Provision zzgl. Fremdkosten an Börsenplätzen in USA und Kanada

15,90€ - pauschale Provision inkl. Fremdkosten an Börsenplätzen in Belgien, Frankreich, Italien, Niederlande, ÖsterreichPortugal und Schweiz

(+ Telefonzuschlag)

10€ - Zuschlag nur bei Orderaufgabe per Telefon/Brief. (25€ je Order bei telefonischem außerbörslichen Handel im Inland)

 

Vergünstigter Handel

 

Vergünstigter Handel

Provision-Rabatt 0€ - Provision bei ausgewählten Wertpapieren (Zertifikate, Optionsscheine, Fonds) und bestimmten Emittenten mit min Stückzahl je Order oder min Volumen. U.a. Commerzbank (ab 1.000€ Volumen) oder Deutsche Bank (ab 1.500 Stück)
Außerbörslicher Handel 0€ - Provision und Ausgabeaufschlag ab 1.000€ Ordervolumen bei fast 2.000 Fonds

 

Sparpläne

 

Sparpläne

Fonds Sparplan
0€ - ggf. zzgl. Fremdspesen bzw. Agio
ETF Sparplan 0€ - 95 ETF Sparpläne von Lyxor können ohne Orderkosten bespart werden
Sparraten ab 25€ - bis max 500€ Anlagevolumen pro Ausführung

 

Sonstiges

 

Sonstiges

Prämie / Startguthaben

3,80€ je Order - Für Neukunden nur 3,80€ (+ Fremdspesen) bis zum 31.05.2020 (Aktion wurde bereits mehrfach verlängert)

Besonderheiten
  • CFD- und FX Handel möglich
  • Viele Schulungsvideos und Webseminare die Kunden kostenlos nutzen können
  • Ohne erneute Anmeldung kann Angebot von Zinspilot (Festgeld und Tagesgeld von z.T. ausländischer Banken) genutzt werden
  • Verwahrentgelt von 0,1% eingeführt (z.B. bei Depotwert von 10.000€ 10€ Gebühr im Jahr)
Bewertung

1. Konditionen: Girokonto Empfehlung 2. Sparpläne: Girokonto Empfehlung 3. Sonstiges: Girokonto Empfehlung

  1. Günstige Ordergebühren auch bei größeren Tradegrößen
  2. Kostenlose Fonds-Sparpläne und ebenfalls ETF-Sparpläne ohne Orderkosten (ca. 100 von Lyxor)
  3. Viele Schulungsvideos und Seminare für Kunden. Verwahrentgelt und negative Zinsen (flatex will hauptsächlich aktive Trade ansprechen)
Tel. flatex
09221 7035 897
Zum Anbieter Konto eröffnen

Ist das Flatex Depot zu empfehlen?

Flatex bietet ein günstiges Wertpapierdepot an. Depotführungsgebühren werden nicht direkt erhoben, allerdings hat Flatex im März 2020 ein Verwahrentgelt eingeführt, wodurch man im Jahr 0,1% seines Depotwertes zu zahlen hat. Die Kosten werden monatlich berechnet und einmal im Quartal in Rechnung gestellt. Für Anleger, die nur sehr selten Wertpapiere kaufen und verkaufen, gibt es viele bessere Angebote. Flatex richtet sich an aktive Trader und macht diesen ein recht gutes Angebot. Von den günstigen Ordergebühren profitiert man allerdings nur, wenn man auch regelmäßig handelt. 

Es gibt weiterhin sehr viele kostenlose Wertpapiers, aber flatex bietet den Vorteil von sehr günstigen Ordergebühren.

Wie hoch sind die Gebühren beim Kauf bzw. Verkauf von Aktien

Wie auch bei den anderen bei uns vorgestellten Depotkonten, wollen wir uns die Ordergebühren des Brokers genauer ansehen. Beispielhaft sollen Aktien im Wert von 2.000€ über den Handelsplatz Xetra gekauft werden.

  1. 5,90€ Grundpreis
  2. + 0€ variables Entgelt (Kein variables Entgelt)
  3. + ca. 2€  Fremdspesen bzw. Handelsplatzgebühr
  4. + 0€ bei online Auftragserteilung (10€ bei Ordererteilung per Telefon)

= ca.7,90€ Die Ordergebühren sind im Vergleich mit vielen anderen Depots als sehr günstig anzusehen. Flatex verlangt kein variables Entgelt, allerdings hängt die Börsengebühr bei Xetra und anderen Handelsplätzen in der Regel zum Teil auch vom Ordervolumen ab, so dass sich die Orderkosten bei höheren Volumen leicht erhöhen würden.

Die vom Kunden zu tragenden Fremdspesen und die Handelsplatzgebühren sind bei den deutschen Parkettbörsen etwas höher als bei Xetra. Für München, Stuttgart, Hamburg, Hannover, Bremen und Düsseldorf gibt flatex die "Nebengebühren" mit knapp über 2€ an. Bei Frankfurt und Stuttgart kommen Nebengebühren von mindestens 5€ bis 6€ dazu, wodurch selbst eine kleine Order über Frankfurt mindestens 10€ kosten würde.

Außerbörslicher Handel bei Flatex unter 7€

Neben den Parkettbörsen und dem Xetra Handel existieren viele weitere Handelsplätze in Deutschland. Die wahrscheinlich bekanntesten alternativen Handelsplätze sind tradegate und Lang & Schwarz. Die weiteren Handelsplattformen in Deutschland werden auch als "außerbörslicher Handel" bezeichnet. Beim außerbörslichen Handel wird der Handel nicht über eine Börse, sondern mit Hilfe eines Maklers abgewickelt. Die Anbieter wie z.B. tradegate oder Lang & Schwarz teilen online in sekundenschnelle verbindliche An- und Verkaufskurse mit, welche vom Interessenten selbstverständlich nicht angenommen werden müssen. In Wirtschaftsmagazinen liest man ab und zu darüber, dass die angebotenen Kurse während des Xetra Handels als fair anzusehen sind, sich am späten Abend aber auch gerne zu Ungunsten von Privatanlegern entwickeln können.

Es empfiehlt sich daher generell vor jedem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren die gebotenen Kurse mit denen auf anderen Handelsplätzen zu vergleichen. Beim außerbörslichen Handel verlangt flatex weiterhin nur 5,90€ an Gebühren je ausgeführte Order. Die anfallenden Fremdkosten sind im außerbörslichen Handel sehr gering, so dass die Orderkosten in der Regel geringer sind als beim Handel über Xetra / Parkett.

Bei tradegate starten die Fremdkosten z.B. bei knapp über 0,70€ und bei Lang und Schwarz bei ca. 0,90€. Die Beträge steigen, im Gegensatz zu den Flatex Gebühren von 5,90€, leicht mit dem Ordervolumen an.

Strafzinsen für Gelder auf dem Verrechnungskonto

Banken können Kundengelder kaum noch gewinnbringend anlegen und zahlen auf bei der EZB geparktes Geld sogar Zinsen in Höhe von 0,5%. Im Firmenbereich haben bereits viele Banken "Strafzinsen" eingeführt, so dass Kunden für Gelder auf ihren Konten Gebühren in Form von negativen Zinsen zahlen müssen. Privatpersonen blieben von dieser Entwicklung zum Glück bisher weitestgehend verschont.

Leider hat Flatex "Strafzinsen" auf dem Verrechnungskonto des Depots in Höhe von 0,5% eingeführt. Die Zinsen werden ab dem ersten Euro an belastet. Lässt man z.B. im Schnitt 5.000€ auf seinem Depotkonto (nicht die Wertpapiere im Depot, sondern das Geld auf dem Abrechnungskonto von Flatex ist gemeint) liegen, müsste man im Jahr 25€ an Zinsen bezahlen. Diese extra Gebühren sind aus Sicht von flatex nachvollziehbar. Flatex hat zumindest nicht seine Ordergebühren erhöht, sondern setzt dort an, wo die gestiegenen Kosten anfallen. Dennoch sind die Negativzinsen für Kunden ärgerlich und kaum ein anderer Broker hat bisher seine Zusatzkosten durch das Zinstief auf seine Kunden umgelegt. Allerdings bleibt Flatex auch weiterhin einer der günstigsten und besten Depotanbieter.

Wer allerdings häufiger Summen ab 2.000€ auf seinem Depotkonto liegen lässt und nur ab und zu Aktien kauft, sollte sich besser das Wertpapierdepot der onvista Bank ansehen. Die Bank ähnelt Flatex von den Tradegebühren her, verlangt jedoch keine Strafzinsen. Allerdings bietet die onvista Bank im Gegensatz zu flatex keine kostenlosen ETF-Sparpläne an.

Vor- und Nachteile des Flatex Wertpapierdepots

  • Depot mit Verwahrentgeld, aber ohne feste Depotgebühr (+)
  • Günstige Ordergebühren über Xetra oder im außerbörslichen Handel (+++)
  • Viele Web Seminare werden Kunden kostenlos angeboten (+)
  • Viele kostenlose ETF-Sparpläne von Lyxor, Amundi und db X-tracker (+)
  • Kooperation von Flatex und Zinspilot (++)
  • Flatfee spart Kosten bei größeren Ordervolumen (++)
  • Strafzinsen auf Einlagen auf dem Depotkonto in Höhe von 0,4% (-)

Fazit:

Die normalen Ordergebühren sind bei flatex günstig. Aufgrund des Fehlens eines variablen Entgeltes bleiben die Gebühren auch bei hohen Ordergrößen preiswert.

Wer sehr viel mit Wertpapieren handelt, sollte sich ebenfalls das Depotangebot von captrader (Mindesteinlage 2.000€) ansehen. Allerdings muss man sich bei den  Brokern aus dem Ausland (z.B. captrader oder degiro) selbständig um die Versteuerung eventueller Gewinne kümmern und diese in der Steuererklärung angeben. Flatex und die anderen deutschen Anbieter führen die Abgeltungssteuer dagegen selbständig ab, was deutlich bequemer ist. Als deutsche Alternative, wenn man mit einem abgespeckten Angebot und Service leben kann, möchte wir noch auf traderepublic hinweisen. Der Deutsche Discount-Broker verlangt nur 1€ je Verkauf oder Kauf und ist sicherlich einen Blick wert.

Aufgrund des im März 2020 eingeführten Verwahrentgeltes kann das Depot nur noch aktiven Tradern empfohlen werden. Diese profitieren von den günstigen Gebühren und der guten Handelssoftware. Wer ein Depot zum Fondssparen oder zum Verwahren seiner Aktien sucht und nur noch selten Käufe / Verkäufe tätigt, sollte sich für ein anderes Depot (z.B. von der Consorsbank) entscheiden. Consorsbank hat deutlich höhere Tradegebühren, aber nimmt kein Verwahrentgelt oder verlangt Strafzinsen.

Inzwischen bietet Flatex eine große Auswahl an ETF- und Fondssparplänen an, bei denen man keine Orderkosten oder ein Agio bezahlen muss. In diesem Bereich hatte Flatex Schwächen im Vergleich mit anderen deutschen Brokern, die nun allerdings ausgebessert wurden. Im Gegensatz zu den o.g. Discount-Brokern bietet flatex einen deutlich besseren Service und eine breitere Produktpalette und dies trotz insgesamt noch recht günstigen Konditionen.

Zinspilot Anlagen direkt über flatex nutzen

Zinspilot über FlatexZinspilot ist ein deutsches Fintech, ähnlich wie weltsparen.de. Zinspilot ermöglicht es Kunden ihr Geld als Festgeld oder Tagesgeld bei zahlreichen Banken im In- und Ausland anzulegen. Der Vorteil liegt darin, dass man sich nur einmalig bei Zinspilot anmelden und ein kostenloses Konto eröffnen muss und danach jederzeit ohne erneute Legitimationsprüfung Geld auf zahlreichen, oft sehr attraktiv verzinsten Festgeldkonten im In- und Ausland anlegen kann.

Noch einfacher ist die Anlage über ein Flatex Depot. Kunden von Flatex können die Angebote von Zinspilot direkt nutzen. Eine erneute Konto- oder Depoteröffnung ist nicht erforderlich. Direkt aus dem Flatex Depot kann man somit Geld zu unterschiedlichen Laufzeiten im In- und Ausland anlegen. Das Angebot ist inzwischen recht groß und wird laufend ausgebaut. Neben Tagesgeld und Termingeld von ein oder mehreren Monaten Laufzeit werden auch Festgeldkonten vieler unterschiedlicher Banken mit unterschiedlichen Laufzeiten angeboten.

 

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