Die Deutsche Bank unterhält ca. 1.000 Geschäftstellen in Deutschland. Geschäftskunden können an allen Geldautomaten der Cashgroup (ca. 9.000 in Deutschland) kostenlos Geld abheben und in allen Filialen der Deutschen Bank Geld auf ihr Geschäftskonto einzahlen.
In diesem Beitrag gehen wir auf die Stärken und Schwächen der jeweiligen Kontenmodelle ein und Vergleichen das Angebot der Deutschen Bank mit dem der Konkurrenz. Die Deutsche Bank bietet nur kostenpflichtige Geschäftskonten an. Wer ein kostenloses Firmenkonto sucht, wird in unserem Vergleich fündig.
8,90€ – Monatliche Kontoführungsgebühr beim Business BasicKonto (BK)
15,90€ – Monatliche Kontoführungsgebühr beim Business ClassicKonto (CK)
29,90€ – Monatliche Kontoführungsgebühr beim Business PremiumKonto (PK)
Selbständige, Freiberufler und sämtliche weitere Unternehmensformen (GmbH, UG, OHG, KG usw.)
Buchungskosten
Buchungskosten
Ja – 2,50€ je Einzahlung am Schalter. Bei CK zwei und bei PK vier Freiposten im Monat
Scheine (kein Hartgeld) können am Geldautomaten zu normalen Buchungskosten eingezahlt werden
Zinssätze und Kreditlinien
Zinssätze
Sonstiges
Sonstiges
1. Konditionen: 2. Buchungskosten: 3. Sonstiges:
Die Deutsche Bank ist eine Bank mit vielen Filialen in Deutschland. Geschäftskunden (und Privatleute) können in den Filialen Bargeld einzahlen und abheben. Außerdem kann man sich vor Ort beraten lassen. Für Geschäfts- und Firmenkunden unterhält die Bank spezielle Abteilungen, damit die Kunden kompetent beraten werden können. Von dem Service her bietet die Deutsche Bank mehr als die Direktbanken mit Geschäftskonto.
Allerdings benötigt nicht jeder Unternehmer eine spezielle Beratung oder überhaupt einen Ansprechpartner. Muss man selten bis nie Bargeld auf sein Geschäftskonto einzahlen, reicht in vielen Fällen ein (kostenloses) Geschäftskonto bei einer Direktbank aus.
Die Deutsche Bank bietet kein kostenloses Geschäftskonto an. Noch vor einigen Jahren konnte man sich durch ein hohes Durchschnittsguthaben von der Kontoführungsgebühr befreien lassen, was inzwischen abgeschafft wurde. Bei der Bank zahlt man mindestens 9,90€ für ein geschäftliches Konto, was teurer als z.B. bei der Commerzbank ist. Für die weiteren Geschäftskonten verlangt die Deutsche Bank monatlich 15,90€ bzw. 29,90€.
Wie bei einem Geschäftskonto (einer Filialbank) üblich, fallen Kosten je Buchung, also Transaktion bzw. Bewegung auf dem Konto an. Die Buchungskosten liegen beim BasicKonto (0,22) ebenfalls über denen der Mitbewerber (Commerzbank z.B. 0,15€). Mit einem größeren Kontenpaket sinken die Buchungskosten, aber dafür steigt die Kontoführungsgebühr an.
Beim CK zahlt man nur noch 0,12€ je Buchung und beim PK 0,07€. Andere Filialbanken bieten jedoch ebenfalls „größere“ Geschäftskonten mit günstigeren Buchungskosten an. Hat man viele Transaktionen über sein Konto laufen, sollte man die Konditionen der Deutschen Bank direkt mit denen der Mitbewerber verglichen. Die Commerzbank bietet z.B. ein Premium Geschäftskonto für 18,90€ an, bei dem Buchungen nur 0,10€ kosten und man jeden Monat 50 Freiposten erhält. Rechnet man die Kosten durch, merkt man, dass für die meisten Konstellationen das Angebot der Commerzbank günstiger ist. Bei wenigen Buchungen ist das „kleine“ Geschäftskonto der Commerzbank die günstigste Wahl.
Hat man sehr viele Buchungen auf seinem Geschäftskonto macht die HypoVereinsbank ein sehr gutes Angebot. Man zahlt nicht 0,07€ wie beim PremiumKonto der Deutsche Bank, sondern nur 0,04€. Aufgrund der hohen Kontoführunsgegühr von 40€ lohnt sich das Geschäftskonto allerdings erst ab ca. 300 Transaktionen im Monat.
>> Generell kostenlos und ganz ohne Buchungskosten ist das Geschäftskonto der Fidor Bank. Das online Businesskonto kann auch zum Auslagern von Buchungen genutzt werden, um Kosten zu sparen <<
Ist das Geschäftskonto der Deutschen Bank zu empfehlen?
Weiter oben haben wir bereits gezeigt, dass die Geschäftskonten der Deutschen Bank preislich fast immer teurer als das Angebot der Commerzbank sind. Aus Sicht der Kosten können wir das Angebot der Deutschen Bank somit nicht empfehlen. Punkten kann die Deutsche Bank sicherlich mit ihrer Erfahrung im Geschäftskundenbereich, allerdings soll die Commerzbank in diesem Bereich ebenfalls gut aufgestellt sein.
Wer ein neues Geschäftskonto eröffnen möchte und eine Filialbank benötigt, sollte dies unserer Meinung nach eher bei der Commerzbank tun. Den Service der jeweiligen Banken vor Ort können wir jedoch nicht bewerten un vergleichen. Wer keine Filialbank benötigt findet viele kostenlose Angebote auf unserer Seite.
Günstigere Geschäftskonten sind immer:
Selbständige (Einzelunternehmer) und Freiberufler, die nur selten oder gar nicht Bargeld einzahlen müssen, sollten lieber das kostenlose Geschäftskont von N26 eröffnen, bei dem keine Buchungskosten anfallen.
Keine Buchungskosten und Kontoführungsgebühren nimmt außerdem die Fidor Bank, bei der auch für GmbHs ein Geschäftskonto eröffnet werden kann.
In Deutschland werden kaum kostenlose Geschäftskonten ohne Buchungskosten angeboten.
Deutsche Bank Geschäftskonten
Deutsche Bank Geschäftskonten – Konditionen im Detail
Was bieten die Geschäftskonten der Deutschen Bank
Konditionen der Geschäftskonten im Vergleich
Kosten je Buchung bei der Deutschen Bank
Vor- und Nachteile de Geschäftskonten der Deutschen Bank
- Im Vergleich mit anderen Filialbanken günstige Möglichkeiten Scheine einzuzahlen
- Bank besitzt hohe Kompetenz im Auslandsgeschäft und bei der Betreuung größerer Unternehmen
- Noch faire Kontoführungsgebühren (+)
- Buchungskosten höher als bei der Konkurrenz (-)
- Filialbank mit vielen Geschäftsstellen (++)
- Bankkarte kostenlos zum Geschäftskonto (+)
- Geld einzahlen an Automaten möglich (Buchungskosten fallen an) (+)
- Kontoführungsgebühr höher als bei vergleichbaren Geschäftskonten der Mitbewerber
- Buchungskosten etwas über dem Niveau der Commerzbank und deutlich teurer als bei vielen Direktbanken
- Günstig Scheine einzahlen, Verschiedene Kontenmodelle für Geschäftskunden, noch viele Filialen in Deutschland
| Alle Geschäftskonten der Deutschen Bank |