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Depot ohne Ordergebühren: no-cost-broker Vergleich

 

no cost Broker VergleichKostenlose Depots sind den meisten Personen bekannt. Die Kostenlosigkeit bezieht sich dann in der Regel auf die Depotführung, für die der Broker bzw. die Bank keine Gebühren erhebt.

Relativ neu ist es jedoch, dass einige Depotanbieter sogar auf Ordergebühren verzichten. Der Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren ist mit diesen Depots tatsächlich komplett kostenlos möglich. Wir haben uns die Konditionen der drei deutschen no-cost-broker angesehen und die Depots zum Teil selbst eröffnet und ausgiebig getestet.

In diesem Artikel stellen wir die gratis Broker vor, vergleichen die Konditionen und teilen unsere Erfahrungen.

Depots ohne Ordergebühren im Vergleich

Für unseren Vergleich haben wir drei deutsche low-cost-Broker herangezogen. Bei allen drei Depotanbietern handelt es sich um deutsche Unternehmen. Kundengelder sind über die deutsche Einlagensicherung abgesichert und es lassen sich zumindest bei Gratisbroker und justTrade tatsächlich komplett kostenlos Wertpapiere kaufen und verkaufen. Trade Republic wirbt zwar mit einem Depot ohne Orderprovision, verlangt jedoch eine Fremdkostenpauschale von einem Euro je Kauf oder Verkauf.

In der Tabelle haben wir die wichtigsten Konditionen und Information aufbereitet. Unter der Tabelle vergleichen wir die Angebote im Detail und erklären, welches Depot uns am besten gefällt. Außerdem zeigen wir, wie sich ein Broker ohne Depot- und Ordergebühren finanzieren kann und mit welchen Nachteilen Kunden leben müssen.

 

Trade Republic Broker

Gratisbroker Depot

JustTrade Depot


Depotgebühr

0€ 0€ 0€

Ordergebühr

1€ 0€ 0€

Mindestwert je Order

0€ 500€ 500€

Orderarten

bestens, Limit, Stop bestens, Limit, Stop Nein, Quote-Request

Handelsplätze

LS Exchange

gettex LS Exchange / Quotrix

Handelszeiten

7.30 bis 23.00

8.00 bis 22.00 7.30 bis 23.00
Handelbare Wertpapiere

7.300 Aktien

500 ETF

50.000 Derivate 

3.600 Aktien

300 ETFs

2.100 Fonds

60.000 Derivate 

6.500 Aktien

1.500 ETFs

500.000 Derivate

ETF-Sparpläne

Ja

noch nicht

noch nicht

Zugang

App Browser (PC) App oder Browser

Freistellungsauftrag

hinterlegbar

Ja Ja Nein

Deutsche Einlagensicherung

Ja Ja Ja

Depotübertrag zum Anbieter

Ja Nein Nein

abgehender Depotwechsel

Ja Ja Ja
Sonstiges     -0,5% Zinsen
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Wie verdient ein Broker ohne Depot- und Ordergebühren?

An Girokonten und Depots ohne Kontoführungsgebühren haben sich Kunden bereits gewöhnt. Viele Personen kennen außerdem einige Direktbanken, die zumindest beim Erwerb von ETFs im Rahmen eines Sparplans auf Gebühren verzichten. Das eine Bank jedoch weder eine Depot-, noch Ordergebühren verlangt, ist den meisten Leuten noch völlig unbekannt. Schnell wird vermutet, dass es sich dabei um einen unseriösen Anbieter aus dem Internet handelt.

Kosten DepotDabei zeigt in den USA der Broker RobinHood bereist seit 2013 sehr erfolgreich, dass man auf Orderprovisionen verzichten kann. In 2019 sind nun auch die ersten gratis Broker in Deutschland gestartet, die das in den USA erfolgreiche Konzept auch hier umsetzen. 

Die no-cost-broker verdienen nicht mittels Transaktionsgebühren vom Kunden, sondern an Bestandsprovisionen und Rückvergütungen von Handelspartnern. Werden in einem Depot z.B. Fonds verwahrt, erhält der Depotanbieter bzw. die Bank Provisionen vom Emittenten des Fonds bzw. ETFs (Jeder Fonds bzw. ETF verursacht geringe Kosten, die an der TER (Total Expense Ratio) abgelesen werden können. Der Herausgeber des ETF, wie z.B. Black Rock bei ishares, gibt ein Teil der Provision an den Depotanbieter weiter. Der ETF-Käufer merkt von der Gebühr nichts, da diese laufend aus dem Fondsvermögen entnommen wird und je nach ETF nur zwischen 0,01% und 0,8% im Jahr beträgt. Diese Gebühr fällt unabhängig davon an, ob man Kaufgebühren bezahlt hat oder bei welcher Bank man sein Depot führen lässt).

Zusätzlich erhalten Broker und Banken eine Rückvergütung von Handelspartnern. Zum Beispiel zahlen einige Handelsplätze Gebühren an Banken, wenn diese Geschäfte an sie vermitteln. Diese Einnahmequelle kommunizieren die drei Broker auch ganz offen und nennen zum Teil die genauen Beträge, die sie je Order erhalten.

Allerdings haben ebenfalls die großen Direkt- und Filialbanken die genannten Einnahmen. Bei den no-fee Anbietern kommt jedoch hinzu, dass diese eine extrem schlanke Kostenstruktur haben. Durch neuste Technik werden die meisten Vorgänge automatisiert. Zusätzlich beschränken sich die gratis Broker auf den reinen Wertpapierhandel und bieten z.B. keine Beratung und nur eine begrenzte Produktpalette an. Aufgrund der geringen Kosten reichen die geringen Einnahmen aus Bestandsprovisionen und Rückvergütungen aus. Deswegen sind deutlich bessere Konditionen als bei den etablierten Filial- und Direktbanken möglich.

Bestes Depot ohne Orderprovision aus dem Vergleich

Bevor wir weiter unten etwas genauer auf die allgemeinen Nachteile eines no-fee-brokers eingehen, wollen wir unseren Testsieger vorstellen. Wir halten von allen deutschen gratis Brokern das Depot von Trade Republic für am besten. Dies liegt daran, dass Trade Republic das beste Gesamtangebot macht, auch wenn man tatsächlich nicht ganz um Tradinggebühren herum kommt.

Quellensteuer rückfordernTrade Republic verlangt nämlich eine Fremdkostenpauschale von einem Euro je Kauf oder Verkauf. Ein Mindestorderwert wie bei justTrade oder Gratisbroker gibt es dafür nicht. Der eine Euro an Gebühren ist im Vergleich mit einer "normalen" Direktbank sensationell günstig, aber im Vergleich mit den Konditionen von justTrade und gratisbroker klar teurer. Wer wirklich komplett kostenlos Aktien kaufen möchte und jede Gebühr scheut, sollte sich mit dem Gratisbroker befassen, der bei uns ebenfalls recht gut abgeschnitten hat.

Trade Republic bietet allerdings den großen Vorteil, dass auch Sparpläne eingerichtet werden können. Außerdem kann man mittels Gratisbroker nur eine deutlich kleinere Anzahl an Aktien handeln. Bei den ETF-Sparplänen wollen gratisbroker und justTrade jedoch nachbessern und demnächst ebenfalls ETF-Sparpläne ins Programm aufnehmen. Bisher lassen sich ETFs nur mittels normaler Order erweben, bei der das Mindestordervolumen von 500€ gilt.

Ein weiterer Vorteil von Trade Republic ist die gute Trading-App. Kunden von Gratisbroker haben bisher nur die Möglichkeit über einen Browser (z.B. firefox, chrome, Internetexplorer) auf ihr Depot zuzugreifen. justTrade bietet beide Zugangsmöglichkeiten an. Allerdings hat justTrade ein paar größere Schwächen. So lässt sich zum Beispiel bisher kein Freistellungsauftrag hinterlegen und man kann auch keine Orderarten nutzen. Es ist somit nicht möglich einen Kauf oder Verkauf mit einem Limit zu versehen. Stattdessen kann man bisher alle Wertpapiere nur per Quote-Request handeln. Bei Quote-Request bekommt man für wenige Sekunden einen Kurs genannt und kann diesen entweder ablehnen oder akzeptieren.

Die beiden genannten Schwächen wird justTrade zukünftig ausbessern. Bestand haben wird jedoch die negative Verzinsung auf dem Verrechnungskonto. Bei gratisbroker und Trade Republic zahlen Kunden dagegen keine Strafzinsen, wenn sie Geld auf ihrem zum Depot gehörenden Verrechnungskonto liegen lassen.

Vor und Nachteile der no-cost-Broker

Die Vorteile der neuen Discountbroker liegen auf der Hand: Extrem günstige Ordergebühren bzw. sogar der komplette Verzicht auf Orderprovisionen. 

Kauft und verkauft man im Monat 4 mal Aktien, kommt man im Jahr bereits auf ca. 50 Trades. Bei Trade Republic hätte man insgesamt 50€ zahlen müssen. Bei gratisbroker und justTrade wären dagegen überhaupt keine Orderkosten angefallen. Bei der DKB hätte man für Aufträge mit einem Volumen von je maximal 10.000€ 10€ je Order bezahlt. Bei höheren Orderwerten sogar 25€. Als Kunde der DKB hätte man für den Kauf oder Verkauf der selben Wertpapiere somit mindestens 500€ zahlen müssen. Bei den meisten anderen Direktbanken und Filialbanken liegen die Ordergebühren sogar noch höher. Selbst wer nur gelegentlich mit Aktien handelt, kann mit einem kostenfreien Depot langfristig sehr viel Geld an Ordergebühren einsparen.

Durch die fehlenden Ordergebühren lohnt es außerdem selbst kleine Summen in Aktien zu investieren. Wer zum Beispiel nur für 400€ die Aktie XY kaufen möchte, würde bei Trade Republic nur 1€ und somit 0,25% des Orderwertes zahlen müssen. Berücksichtigt man die Verkaufsgebühren, hätte man bereits bei einem Anstieg der Aktie auf 402,01€ einen Gewinn erzielt. Bei der DKB müsste der Wert jedoch um knapp über 5% steigen (Gesamtwert auf 420,01€), damit man rein rechnerisch einen Gewinn erzielt hat. Bei anderen Direktbanken wäre die Gewinnschwelle dagegen erst bei 430€ und bei einigen Filialbanken erst bei 470€ erreicht. Die no-cost-Broker lohnen sich damit auch gut für Personen, die weniger Geld zur Verfügung haben und dennoch in Aktien und andere Wertpapiere investieren wollen.

Nachteile der no-cost-Broker

Der Verzicht auf Ordergebühren bzw. das Herabsenken auf ein Minimum hat jedoch auch ihren Preis, weshalb ein Depot bei einem der gratis Broker nicht für jede Person geeignet ist. Wir fassen die Nachteile kurz zusammen und gehen dann etwas genauer auf einige Punkte ein:

  • Keine Beratung, eingeschränkter Support
  • Handel nur an einem / wenigen Handelsplätzen
  • nicht alle (exotischen) Wertpapiere handelbar
  • nur begrenztes Angebot an ETF / Fonds
  • Handel an Auslandsbörsen nicht möglich
  • nur wenige Orderarten und keine spezielle Handelssoftware
  • noch recht junge Unternehmen

Junge Unternehmen und die Sicherheit der Einlagen

Bei allen no-cost-brokern handelt es sich um recht junge Unternehmen. Um die Sicherheit seiner Einlagen oder Anlagen muss man sich jedoch keine Gedanken machen, da alle drei Broker mit deutschen Banken zusammenarbeiten, die sowohl die Konto-, als auch die Depotführung übernehmen. Kundengelder sind somit über die deutsche Einlagensicherung abgesichert und Wertpapiere in einem Depot werden im Fall einer Insolvenz des Anbieters dem Depotinhaber zugeordnet.

Wir haben die relative Neuheit dennoch als Nachteil aufgenommen, da es bisher schwer zu sagen ist, ob alle drei Anbieter überleben und ihr Geschäftsmodelll in Deutschland erfolgreich ist, auch wenn RobinHood in den USA sehr erfolgreich agiert. Im schlimmsten Fall müsste man zu einem späteren Zeitpunkt sein Depot zu einem anderen Anbieter übertragen.

Nur wenige Orderarten und keine Handelssoftware

Broker VergleichEin unter Umständen größerer Nachteil sind jedoch die begrenzte Anzahl an Orderarten und die fehlenden Handelsoftware. Zumindest eignen sich die Depots daher nicht unbedingt für Profis, die mit einer speziellen Handelssoftware arbeiten möchten. Trade Republic und Gratisbroker bieten zumindest die Limitierung von Aufträgen an. Außerdem ist es möglich Stop-Kurse zu setzen. Speziellere Orderarten, wie z.B. ein Trailing-StopLoss oder eine oco-Order sind jedoch nicht möglich. Die meisten Privatanleger werden auf die spezielleren Orderarten sicherlich verzichten können und haben bisher sowieso nur mit Limits und maximal mit normalen Stops gearbeitet. 

Handel nur an wenigen Handelsplätzen möglich

Ein auf den ersten Blick großer Nachteil der Depots ohne Trading-Gebühren ist die Begrenzung auf einen oder maximal zwei Handelsplätzen. Kein Anbieter ermöglicht zum Beispiel den Handel über Xetra, welches die größte Handelsplattform in Deutschland ist. Der vermeintliche Nachteil ist jedoch kleiner als gedacht, da die Kurse an Xetra gebunden sind. Anleger müssen somit nicht fürchten, dass Sie durch schlechtere Kurse die fehlenden Orderprovisionen nachzahlen.

Allerdings liegen die Handelszeiten an Xetra nur zwischen 9.00 und 17.30. Wer außerhalb der Xetra-Handelszeiten Aktien handeln möchte, sollte seine Aufträge unbedingt mit Limits versehen. Die Spreads (Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskursen) wird am frühen morgen oder abends deutlich breiter. An den Börsenplätzen LS-Exchange kann zwischen 7.30 und 23.00 gehandelt werden. An gettex und Quotrix ist der Handel zwischen 8.00 und 22.00 möglich.

Der lange Handel ist ein genereller Vorteil, aber die angebotenen Kurse werden verschlechtern sich nach Xetra-Schluss. 

Fehlende Beratung

Fehlende Beratung bei den Disountbrokern

Für die meisten Anleger sollte die fehlende Beratung der drei Anbieter keine Rolle spielen. Wer noch unerfahren im Bereich der Wertpapiere ist, sollte mit ETF-Sparplänen anfangen und monatlich kleinere Beträge ansparen. Am besten baut man selber ein gewisses Wissen in Sachen Geldanlage auf und streut sein Geld über alle Anlageklassen. Selbst wenn man Beratung wünscht, schadet es nicht, wenn man seinem Berater etwas auf die Finger schauen kann und die Empfehlungen selber einschätzen kann.

Bankberater sind außerdem kein Hellseher und bieten den Kunden gerne Produkte an, die aufgrund der Abschlussprovisionen mehr im Interesse der Bank als im Interesse des Kunden liegen. Bei den Depots ohne Ordergebühren sind Personen mit dem Wunsch auf Beratung falsch, allerdings kann man sie ebenfalls gut als Zweitdepot eröffnen, um z.B. bestimmte Anlagestrategien zu verfolgen. Aufgrund der fehlenden Kaufgebühren hat man einen großen Kostenvorteil zum Wertpapierdepot bei einer klassischen Bank.

Begrenzte Anzahl an handelbaren Wertpapieren

Ein Kritikpunkt, der angesprochen werden muss, ist die Beschränkung der handelbaren Wertpapiere. So sind die gratis Broker zum Beispiel bei den ETFs Kooperationen eingegangen und bieten oft nur ETFs eines oder weniger Anbieter an. justTrade ist hier eine Ausnahme und hat ETFs von diversen Emittenten im Programm. Allerdings bildet selbst justTrade nur einen Bruchteil des gesamten ETF-Marktes ab. Wir halten den Nachteil im ETF-Bereich jedoch für nicht sonderlich gravierend. ETFs sind in der Regel austauschbar. Ob der ETF auf den DAX von UBS, ishares, Lycor oder z.B. comstage herausgegeben wird, sollte eigentlich unerheblich sein. Ja, man hat unter Umständen beim angebotenen ETF eine höhere Verwaltungsgebühr (TER), allerdings spart man sich die Kaufgebühren. Bei den ETF-Sparplänen ohne Kaufgebühren, die einige Direktbanken anbieten, hat man ebenfalls nur eine beschränkte Auswahl an Anbietern. Die insgesamt teurere Konkurrenz macht bei den Sparplänen zumindest kein umfangreicheres Angebot.

(Wer größere Summen in ETFs investieren möchte und beabsichtigt diese viele Jahre liegen zu lassen, sollte jedoch genauer auf die Kostenquote des ETFs achten. Bei höheren Anlagesummen und / oder langen Laufzeiten ist es nicht unerheblich, ob der ETF z.B. jährliche Kosten von 0,2% oder 0,3% hat. Bei der Einmalanlage und langen Laufzeiten sind die laufenden Kosten gewichtiger als die einmaligen Kaufgebühren).

Begrenzt ist der Handel ebenfalls bei anderen Wertpapieren, wie z.B. bei Aktien. Kunden von Gratisbroker können bisher erst 3.600 unterschiedliche Aktien handeln und Kunden von Trade Republic werden ca. 7.000 Aktien zum Kauf bzw. Verkauf angeboten. Wer nicht unbedingt ausländische Exotenwerte handelt, wird von der Einschränkung nichts mitbekommen. So sind im DAX, MDAX, TecDAX, SDAX, ESTX50 und Dow Jones zusammen nicht einmal 300 Aktien enthalten. Bei einer Anzahl von 3.000 bzw. sogar über 7.000 Aktien sind nicht nur die weltweit größeren und relevanten, sondern selbst sehr viele nationale und internationale Nebenwerte enthalten. In unseren Tests haben wir keine Aktien vermisst. Wer allerdings auf internationale Smallcaps spezialisiert ist, wird sicherlich ab und zu auf Werte stoßen, die er über keinen der low-cost-broker handeln kann. Die Eröffnung eines der vorgestellten Depots kann sich dann dennoch als Zweitdepot lohnen, um zumindest bei den handelbaren Aktien keine Ordergebühren bezahlen zu müssen. Unseren Erfahrungen hach wird zumindest kaum ein Privatanleger bestimmte Aktien vermissen.

Fazit zum Vergleich von Depots ohne Ordergebühren

Erfahrungen gratis BrokerWir hoffen in unserem Vergleich der Broker ohne Orderkosten die Vor- und Nachteile gut dargestellt zu haben. Bei den Vorteilen der Anbieter handelt es sich hauptsächlich um die extrem guten Konditionen und zum Teil noch um die gute Bedienbarkeit der Trading-App von Trade Republic. Die Liste der Nachteile ist deutlich länger, allerdings sind viele Schwächen der Depots nicht so gravierend wie sie auf dem ersten Blick erscheinen.

Die gratis Broker sind unserer Meinung nach eine großer Bereicherung für den Handel mit Wertpapieren. Für jeden Investor eignen sie sich jedoch nicht. Wir können die kostenfreien Depots besonders jüngeren, technikaffinen Personen empfehlen. Generell empfehlenswert sind die Broker für Personen, die nur geringere Beträge in Wertpapiere investieren möchten bzw. können. Durch die fehlenden oder zumindest sehr günstigen Ordergebühren können Käufe von Aktien im Wert von nur  wenigen hundert Euro finanziell Sinn ergeben. Bei anderen Banken lohnen sich aufgrund der hohen Ordergebühren oft erst Investitionen von mehreren tausend Euro.

Aufgrund der fehlenden Depotgebühren kann man die Depots problemlos zum Testen eröffnen. Bei allen drei Anbietern ist die Depoteröffnung sehr schnell möglich. Bei Trade Republic lässt sich das Depot sogar in nur wenigen Minuten eröffnen und es müssen keine Unterlagen mehr unterschrieben und an die Bank zurückgeschickt werden. Ende März 2020 kam es jedoch zu längeren Wartezeiten bei den Depoteröffnungen, da scheinbar aktuell sehr viele Privatinvestoren ein Depot ohne Ordergebühren eröffnen möchten.

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