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Kostenloses Girokonto ohne Gehaltseingang

 

Kostenloses Girokonto ohne Gehaltseingang - die besten Konten im Vergleich!

Bei einem großen Teil der Banken und Sparkassen in Deutschland sind die Konditionen der Girokonten von einem Gehalt oder Mindestgeldeingang abhängig. Ohne festes Gehalt oder einen bestimmten Geldeingang werden die Konten zum Teil kostenpflichtig oder erst gar nicht eröffnet.

Ein Girokonto ohne Mindestgeldeingang kostenlos zu führen ist aber möglich. Im Folgenden werden die besten Konten ohne irgendeinen Mindestgeldeingang bzw. Gehaltseingang vorgestellt.

Kostenlose Girokonten ohne Mindestgeldeingang

Die folgende Tabelle listet die Girokonten auf, die auch ohne monatlichen Gehaltseingang kostenlos angeboten werden. Kontoführungsgebühren fallen bei diesen Konten nicht an. Alle Banken (bis auf die Fidor Bank) bieten eine kostenlose girocard und Kreditkarte zum Konto an.

Allerdings verlangen immer mehr Banken einen Mindestgeldeingang. Die ist zum Beispiel seit 2021 bei der Norisbank und seit Ende 2020 bei der Commerzbank so. Die fünf weiteren Konten aus der Tabelle werden dagegen weiterhin bedingungslos kostenlos geführt und eröffnet.

Anbieter
Kosten Karten Extras Details
Commerzbank Girokonto ab 0€ 

Maestro EC Karte0€

MasterCard Kreditkarte0€

 
  • Girokonto einer Filialbank ohne Kontogebühr
  • 700€ Mindesteingang erforderlich
  • Münzen und Scheine kostenlos einzahlen

Informationen

zum Anbieter

Norisbank ab 0€

Maestro EC Karte0€

MasterCard Kreditkarte0€

  • Geld kostenlos einzahlen bei der Deutschen Bank
  • Im Ausland kostenlos abheben
  • Kostenlos Bargeld bei Cash Group
  • Mindestgeldeingang von 500€ nötig

Informationen

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Comdirect

ab 0€

V Pay Bankkarte0€

VISA Kreditkarte0€

Informationen

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DKB

0€

Maestro EC Karte0€

VISA Kreditkarte0€

  • Weltweit komplett kostenlos Geld abheben

Informationen

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0€

Maestro EC Karte0€

MasterCard Kreditkarte0€

  • In €-Zone kostenlos Geld abheben
  • Kontoeröffnung direkt online in wenigen Minuten
  • MasterCard (Debitkarte) zum Konto

Informationen

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Fidor Bank 0€ MasterCard Prepaidkarte14,95€
  • Keine strenge Bonitätsprüfung
  • EC-Karte nur bei guter Bonität

Informationen

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 o2 Girokonto  ab 0€  V Pay Bankkarte0€

VISA Kreditkarte0€

  • Keine strenge Bonitätsprüfung
  • Mit girocard kostenlos bei Cash Group abheben
  • Mit Visa 3 mal im Monat weltweit abheben
  • Geld einzahlen bei Commerzbank möglich

Informationen

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Einige Filialbanken wie z.B. die Postbank und Santander Bank verlangen einen Mindestgeldeingang auf dem Girokonto, um eine kostenlose Kontoführung zu ermöglichen. Bei anderen Filialbanken und Sparkassen lassen sich in der Regel Kontogebühren nicht mehr vermeiden. Zusätzlich können Entgelte für Überweisungen oder Kreditkartengebühren anfallen. Die Commerzbank bildet bei den Filialbanken eine Ausnahme und verzichtet auf Kontoführungsgebühren bereits bei einem Mindestgeldeingang von nur 700€. 

Alle in der Tabelle vorgestellten Girokonten werden unabhängig eines Gehaltseingangs kostenfrei geführt. Inzwischen ist bei der Comdirect, O2, Norisbank und Commerzbank ein Geldeingang auf dem Konto erforderlich. Alle weiteren Girokonten sind bedingungslos kostenlos. Bis auf der Fidor Bank werden sämtliche Karten (Girocard und Kreditkarte) ebenfalls kostenlos angeboten. Die Fidor Bank bietet neben der kostenpflichtigen MasterCard Prepaid zusätzlich eine kostenlose "Doppelkarte" (EC-Karte und Mastercard in einer Karte) an.

Welches ist das beste Girokonto ohne Mindestgeldeingang?

Die in der Tabelle vorgestellten Girokonten haben oft unterschiedliche Stärken und Schwächen, sodass es schwierig ist, sich auf "das" beste Girokonto ohne Gehaltseingang festzulegen. Die Kontoführung ist bei allen in der Übersicht aufgeführten Banken kostenlos.

Bestes KontoDas beste "Gesamtpaket" alle vorgestellten Girokonten bietet die comdirect Bank an und ist daher besonders zu empfehlen. Als Direktbank besitzt die comdirect zwar keine eigenen Filialen. Jedoch bietet die Bank neben den guten Konditionen und einem umfangreichen Serviceangebot ihren Kunden die Möglichkeit an den Geldautomaten der Commerzbank (und der weiteren Mitglieder der Cash Group) kostenlos Geld abzuheben und die Filialen der Commerzbank zum kostenlosen Einzahlen und Auszahlen von Bargeld zu nutzen.

Alternativ bietet die Norisbank ein Girokonto mit ähnlich guten Konditionen an. Die vergleichsweise hohen Dispozinsen schmälern das Testergebnis ein wenig. Auch hier haben Kunden den Vorteil beim Mutterkonzern der Norisbank - der Deutschen Bank - das Geldautomatennetz und die Einzahlungsautomaten mit zu nutzen. Hervorzuheben ist ebenso die DKB. Der große Vorteil, den die DKB bietet, ist, dass Kunden weltweit kostenlos Geld abheben können. In Deutschland kann man als Kunde der DKB an ca. 90% aller aufgestellten Geldautomaten gebührenfrei abheben. Die Kosten (Interbankengeld) übernimmt die DKB komplett.

Die genannten Banken sind generell sehr zu empfehlen und nicht nur, weil ihre Konten ohne Gehalsteingang kostenlos angeboten werden.

Kostenlos Geld abheben

Da die Direktbanken über keine eigenen Filialen verfügen und und nur in wenigen Fällen eigene Geldautomaten aufstellen, sind sie entweder auf Bankenverbünde wie die Cash Group angewiesen oder erlauben kostenlose Geldabhebungen mit der Kreditkarte. Die comdirect und die Norisbank bieten kostenlose Abhebungen mit der Kontokarte nur an Bankautomaten der Cash Group (Postbank, Commerzbank, Deutsche Bank etc.) an.

Eine wesentlich größere Auswahl an Bankautomaten, an denen man kostenlos Geld abheben kann, bietet die Deutsche Kreditbank (DKB) an. Mit der Kreditkarte der beliebten Direktbank kann man in Deutschland an mehr als 50.000 Automaten kostenlos Geld abheben. Die DKB spart sich eigene Geldautomaten und übernimmt dafür die anfallen Gebühren für das Geld abheben. Ein Extra, dass viele Banken und Sparkassen ihren Kunden selbst bei einem festen Geldeingang oder einer hohen Kontoführungsgebühr nicht bieten.

Kostenlose Kreditkarte zum Girokonto

Auch Personen ohne einen monatlichen Geldeingang oder ohne Gehaltseingang auf dem Konto haben die Möglichkeit eine Kreditkarte zu beantragen. Die aufgeführten Direktbanken bieten ihren Kunden allesamt eine kostenlose Kreditkarte (Ausnahme: jährliche Gebühr von 14,95€ bei der Fidor Bank) zum Girokonto an. Die meisten Banken setzen eine Bonitätsprüfung voraus und lehnen bei unzureichender Bonität gegebenenfalls die Ausstellung einer Kreditkarte ab.

Debitkarte zum kostenlosen Konto

Wer beispielsweise für Online-Käufe unbedingt eine Kreditkarte benötigt, sollte eine Kontoeröffnung bei N26 in Betracht ziehen. Die Bank ist bei der Kontoeröffnung kulanter als viele andere Banken und stellt allen Kunden eine kostenlose Kreditkarte aus. Es ist darauf hinzuweisen, dass man bei einer Debit-Karte nur Zahlungen über das auf dem Konto verfügbare Guthaben vornehmen kann.

Echte Kreditkarte ohne Gehaltseingang

Im Gegensatz dazu vergibt z.B. die DKB an ihre Kunden "echte" Kreditkarten, bei denen die Kreditkartenabrechnung monatlich per Lastschriftverfahren vom Girokonto abgebucht werden. Die meisten Kunden erhalten hier nach Beantragung eine Kreditkarte. Reicht die Bonität nicht für die DKB VISA Kreditkarte, wird die Kontoeröffnung insgesamt abgelehnt.  Die DKB steuert die Risiken über relativ geringe Kreditkartenlimits, die im Normalfall bei 500,00 bis maximal 1.000€ Euro für Personen ohne Gehaltseingang liegen.

Das eventuell geringe Kartenlimit stellt bei der DKB allerdings kein Problem dar, da man Geld auf sein Kreditkartenkonto überweisen kann. Mit diesem "Trick" ist die Bezahlung höherer Beträge kein Problem. Möchte man z.B.  Kreditkartenzahlung (z.B. Urlaubsbuchungen) für 1.000€ vornehmen, hat aber nur ein Kartenlimit von 500€ so kann man sich online weitere 500€ von seinem DKB Konto (oder irgendeinem anderen Girokonto) auf seine Kreditkarte (eigene IBAN) überweisen und die hohe Ausgabe dadurch trotzdem realisieren.

Girokonto ohne Gehaltseingang und dennoch mit günstigen Dispo?

Es kann immer mal vorkommen, dass Ausgaben anstehen, die vorher nicht eingeplant waren und für die das vorhandene Guthaben auf dem Konto nicht ausreicht. Für solche Fälle bietet sich ein Dispokredit an. Die meisten oben aufgeführten Banken bieten ihren Kunden problemlos einen Dispokredit an. Bei einem Girokonto ohne Gehaltseingang wir die Höhe des Dispositionskredites in der Regel jedoch gering ausfallen und zum Teil sogar verweigert. Unseren Erfahrungen nach bieten die DKB und auch die Comdirect am ehesten einen Dispokredit an, wenn kein Gehaltseingang auf dem Konto erfolgt. Zumindest nach unseren Beobachtungen vergibt die DKB fast immer einen Dispo von ca. 500€ zur Kontoeröffnung, bevor überhaupt irgendein Gehalts- oder Geldeingang nachgewiesen werden muss.

Den aktuell günstigsten Dispokredit bietet die Fidor Bank mit 5,99% an. Die sonstigen Konditionen der Fidor Bank sind aber eher unterdurchschnittlich. Alternativ bieten die DKB und die Comdirect mit knapp unter 7% vergleichsweise günstige Dispozinsen an und verfügen darüber hinaus über generell bessere Konditionen beim Girokonto.

Konto ohne Mindestgeldeingang mit Prämie bzw. Startguthaben eröffnen

Startguthaben zum KontoPrämien für Kontoeröffnungen sind oftmals an Mindestgeldeingänge und hauptsächlich an einen Gehaltseingang auf dem Konto gebunden. Ausnahmen bilden die Postbank und die comdirect. Hier gibt es jeweils Prämien für die aktive Nutzung des Kontos (Überweisungen, Lastschriften, Daueraufträge). Je nach Aktion werden auch Prämien für die Kontoeröffnung, den Kontowechsel oder die Treue (12 Monate keine Kontokündigung) gezahlt. Die laufenden Aktionen finden sich im Blog zu den Girokonten. Hier gilt zu beachten, dass bei der Postbank im Normalfall Kontoführungsgebühren von 5,90€ pro Monat anfallen, wenn der Mindestgeldeingang pro Monat unter 1.000€ liegt.

Das einzige kostenlose Konto mit Startguthaben und ohne Gehaltseingang ist somit die Commerzbank. Bei der Commerzbank wird das Startguthaben für die Nutzung des Kontos gezahlt. Die Bank möchte zumindest sicher gehen, dass das Konto zumindest ein wenig (und hoffentlich dauerhaft) genutzt wird.

Kostenloses Girokonto als Haupt- oder Zweitkonto

In der Übersicht sind Girokonto aufgelistet, die sich allesamt als Haupt- oder auch als Zweitkonto anbieten, da für sie keine monatlichen Kontoführungsgebühren anfallen. Dabei verzichten die Banken auf Voraussetzungen wie Mindestgeldeingänge, Gehaltseingänge oder Mindestguthaben auf dem Konto und bieten die Girokonto von vornherein kostenlos an.

Im Gegensatz dazu fallen bei vielen Filialbanken monatliche Kontoführungsgebühren von bis zu 10€ an. Mit einem Wechsel zu einer Direktbank lässt sich somit nicht nur Geld sparen, sondern man erhält in vielen Fällen sogar deutlich bessere Konditionen. Weitere Information zu den Direktbanken und den Konditionen der vorgestellten Girokonten finden sich in der Übersicht unter der Spalte "Details".

Kein Gehalt und Schufa-Einträge?

Wer ohne Einkommen und mit Schufa Problemen ein Konto eröffnen möchte, wird bei der Fidor Bank (und eventuell der Norisbank) ein Girokonto erhalten können. Die Fidor Bank stellt keine Schufa Anfrage, wenn man mit der kostenpflichtigen MasterCard Prepaid zufrieden ist. Die meisten anderen Banken stellen eine Schufa Abfrage bereits vor der Kontoeröffnung. Bei N26 wird eine Schufa- / Bonitätsprüfung dagegen erst notwendig, wenn ein Dispositionskredit gewünscht ist.  Sollte die Bonität nicht ausreichend sein, wird die Einrichtung der Kreditlinie auf dem  Girokonto abgelehnt.

Die Norisbank bietet in vielen Fällen zumindest noch ein kostenpflichtiges Guthabenkonto (kein Dispo, keine Kreditkarte, keine Kontoüberziehungen möglich) an, welches Betroffenen aufgrund häufig fehlender Alternativen zu empfehlen ist.

 

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